Landespreisverleihung des Schülerwettbewerbs Junior.ING 2026

Junge Ingenieurtalente begeistern im Europa-Park

Rust, 23. April 2026 – Unter dem Motto „Arena – gut überDACHt“ fand gestern (22.04.2026) im Europa-Park Dome die feierliche Landespreisverleihung des diesjährigen Schülerwettbewerbs Junior.ING statt. Die Ingenieurkammer Baden-Württemberg (INGBW) zeichnete dabei die kreativsten und technisch anspruchsvollsten Stadionmodelle von Schülerinnen und Schülern aus dem ganzen Bundesland aus. Mit insgesamt 505 eingereichten Modellen von 114 Schulen verzeichnete der Wettbewerb erneut eine beeindruckende Resonanz.
Der Schülerwettbewerb Junior.ING ist ein zentraler Höhepunkt im Kalender der INGBW und dient als wichtiges Instrument der Nachwuchsförderung. Ziel ist es, jungen Menschen spielerisch das breite Aufgabenspektrum von Ingenieuren näherzubringen und die Begeisterung für MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu wecken. Der Wettbewerb verbindet dabei die Freude an der Kreativität mit den Herausforderungen des technischen Bauens.


Die diesjährige Aufgabe „Arena – gut überDACHt“ forderte die Teilnehmenden heraus, Orte für große Emotionen und Menschenmengen zu entwerfen, die gleichzeitig sicher und ästhetisch anspruchsvoll sind. Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war die Schnuppervorlesung von Dr.-Ing. Michael Schäfers des renommierten Büros schlaich bergermann partner (sbp), der als Stadionexperte Einblicke in reale Großprojekte gab und so die Brücke von den Schülermodellen zur beruflichen Praxis schlug.


Stimmen zur Preisverleihung:
Prof. Dr. Stephan Engelsmann, Präsident der INGBW: „Der Schülerwettbewerb Junior.ING ist für uns als Ingenieurkammer nicht nur Nachwuchsförderung. Er ist vielmehr eine Herzensangelegenheit und auch ein Höhepunkt des Jahres. Es geht bei diesem Wettbewerb um das Entwerfen und Gestalten, um Kreativität und Phantasie, dies alles aber in Verbindung mit Technik und Ingenieurwissenschaft. Das diesjährige Thema Arena war sehr anspruchsvoll, Stadien gehören ohne Zweifel zu den komplexesten, aber auch wirkmächtigsten Ingenieurbauwerken, die es gibt!“


Theresa Schopper, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport: „Tüfteln, Konstruieren und Ideen in die Praxis umsetzen: dafür steht der Schülerwettbewerb Junior.ING seit vielen Jahren. Bei der Umsetzung des diesjährigen Themas Arenen und Stadien haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einmal mehr als gewiefte Nachwuchsingenieurinnen und -ingenieure empfohlen. Wettbewerbe dieser Art mit ihren Möglichkeiten, technisch-kreativ das Machbare auszuloten, sind für die Industrie, die Forschung und das Handwerk in Baden Württemberg von großer Bedeutung, denn hier entdecken die MINT-Köpfen von morgen ihre Leidenschaft und ihr praktisches Talent.“
 
Ann-Kathrin Mack, geschäftsführende Gesellschafterin Europa-Park: „Als Architektin bin ich tief beeindruckt von der Kreativität und dem handwerklichen Geschick, das in diesen Modellen steckt. Das Bauwesen steckt in der DNA des Europa-Park Erlebnis-Resort, wir realisieren Jahr für Jahr mit Hochdruck und Leidenschaft neue Visionen. Innovation lebt von der Begeisterung für MINT-Fächer, genau wie ihr sie hier zeigt. Behaltet euch diese Neugier unbedingt bei, denn in euch stecken die Ingenieure von morgen.“

Weiterführendes:
Die Jury bestand aus Mitgliedern des INGBW-Vorstands sowie weiteren Expertinnen und Experten. INGBW: Prof. Dr. Stephan Engelsmann (Präsident), Dipl.-Ing. Andreas Nußbaum (2. Vizepräsident), Dipl.-Ing. (FH) Ute Zeller (Beisitz)
Nicht INGBW: Melanie Appuhn-Billion (Regierungsschulrätin Ministerium für Kultus, Jugend und Sport), Dr. Gabriele König (Geschäftsführerin der internationalen Bauausstellung Stuttgart), Dr. Ing. Frank Breinlinger (Beratender Ingenieur), Dipl.-Ing. Andreas Keil (Beratender Ingenieur)

Der Wettbewerb „Junior.ING“ wird von der Ingenieurkammer Baden-Württemberg ausgelobt und steht unter der Schirmherrschaft des Kultusministeriums des Landes, der Bundesingenieurkammer sowie des Europa Parks Rust. Die erstplatzierten Teams beider Alterskategorien qualifizieren sich für den Bundeswettbewerb, realisiert durch die Bundesingenieurkammer, deren Preisverleihung am 19. Juni 2026 im Deutschen Technikmuseum in Berlin stattfindet.

Die Platzierungen in der Übersicht:
Alterskategorie I (bis Klasse 8):
•    1. Platz: Modell „Arena Incomparabilis“ – Fritz Mayer, Maria Schneider, Luca Belandt (Gemeinschaftsschule Ochsenhausen-Reinstetten) 
•    2. Platz: Modell „Lichtwandel“ – Cornelius Schwarz, Matthias Schwarz, Anja Schwarz (Gymnasium Korntal/ FES Strohgäu) 
•    3. Platz: Modell „CocoDome“ – Jari Beller (Realschule Schömberg in Kooperation mit der Grundschule Dunningen) 
Alterskategorie II (ab Klasse 9):
•    1. Platz: Modell „Fleur d‘Unité“ – Mara Lea Bantle, Lonna Freudenmann (Kepler-Gymnasium)
•    2. Platz: Modell „Olympus“ – Carlotta Ladanyi, Sara (Nennung des Nachnamens nicht erwünscht), Sara Weisser (Schiller-Gymnasium Pforzheim) 
•    3. Platz: Modell „Sky of Leafs“ – Philip Bota, Benedikt Graf (Schülerforschungszentrum Südwürttemberg e.V.)