Deutscher Brückenbaupreis 2027: Nominierung für Tuttlinger Rathausbrücke!

Spannung vor der Verleihung

Die Bundesingenieurkammer und der VBI haben sechs herausragende Bauwerke für den Deutschen Brückenbaupreis 2027 nominiert. Wir als Ingenieurkammer Baden-Württemberg freuen uns besonders über die Nominierung eines wegweisenden Projekts aus unserem Bundesland:

 

Rathausbrücke Tuttlingen (Kategorie: Fuß- und Radwegbrücken)

Das schlanke Bauwerk überzeugte die Jury durch die gezielte Kombination aus Holz, Beton und Stahl sowie die Einbindung lokaler Betriebe. Das semiintegrale Konzept spart wartungsintensive Lager und Fugen, schützt vor Hochwasser und steigert die Aufenthaltsqualität im Donaupark.

 

Die weiteren Nominierten im Überblick:
Straßen- und Eisenbahnbrücken:

  • Überflieger AK Nürnberg Ost (Extradosed-System im Taktschiebeverfahren)
  • Friesenbrücke Weener (Getrennte Hub-Drehtechnik für Schifffahrtsöffnung)
  • Güßbacher Welle (A73) (Kraftflussoptimierte Hohlkästen für verkürzte Bauzeit)

 

Fuß- und Radwegbrücken:

  • „Sprung über die Emscher“ Castrop-Rauxel (Zügelgurt-Konstruktion „Silver Arrow“)
  • Stadtgrabenbrücke Lübeck (Carbonbeton-Orthoverbundplatte spart 33 % Beton)

 

Entscheidung am 10. März 2027: Wer die Kategorien sowie den Sonderpreis Nachhaltigkeit gewinnt, wird am Vorabend des Dresdner Brückenbausymposiums bekannt gegeben. Wir drücken der Rathausbrücke Tuttlingen die Daumen!